Der Nationalpark Eifel in der Nordeifel
Wäldern, Wiesen, Wasser, Wildniss und Biotope
Der seit 2004 existierende "Nationalpark Eifel" ist ein 10700 Hektar großes Naturschutzgebiet in der Nordeifel (NRW). Die einzigartige Eifel-Landschaft mit ihren Wäldern, Wiesen, Wassern, Wildnissen und Biotopen soll hier erhalten und bewahrt, die Tier- und Pflanzenwelt respektiert und geschont werden. In die Abläufe der Natur soll so wenig wie möglich eingegriffen werden.
Der "Nationalpark Eifel" bzw. alle seine Vertreter und Mitarbeiter haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, einerseits die Besucher naturschonend durch den Park zu lenken und ihnen andererseits intensive Naturerlebnisse zu ermöglichen.
Ranger im Nationalpark
Das Schutzgebiet können sich alle Interessenten durch die Ranger des Nationalparks bzw. durch ehrenamtlich tätige WanderführerInnen erschließen lassen oder es in Eigenregie mit Hilfe eines gut ausgebauten Wanderwegenetzes erforschen.
Nationalparktore
Die fünf Nationalparktore in Simmerath-Rurberg, Schleiden-Gemünd, Heimbach, Monschau-Höfen und Nideggen sind die Zentren für Besucherservice jeglicher Art; sie bieten alles Wissenswerte zum Nationalpark und zeigen Ausstellungen zu Schwerpunktthemen. Als Starts für Wanderungen und Teilnahme an Veranstaltungen im Nationalpark sind sie deshalb bestens geeignet. Günstige Ausgangspunkte für Unternehmungen im Schutzgebiet sind außerdem die vielen kleineren Informationshäuser bzw. Infopunkte rund um den Nationalpark.
Nationalparkforstamt Eifel
Die Verwaltung des Nationalparks Eifel wird von Schleiden-Gemünd aus betrieben. Das Nationalparkforstamt Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW unter der Leitung von Henning Walter betreut den Nationalpark und seine Mitarbeiter sind für alle Fragen, Stellungnahmen, Anregungen etc., den Nationalpark betreffend, zuständig. Die gesamte Nationalparkverwaltung ist in sieben verschiedene Fachgebiete aufgeteilt: Zentrale Dienste, Hoheit, Kommunikation und Naturerleben, Umweltbildung, Forschung und Dokumentation, Biotop- und Wildtiermanagement und Nationalparkzentrum; hinzu kommen noch ein Ressort "Sonderaufgaben" und die Verwaltung/ Betreuung des Jugendwaldheims Urft. Für jedes Fachgebiet ist wiederum wieder je ein(e) Leiter(in) mit seinen/ihren MitarbeiterInnen zuständig. Die für den Nationalpark arbeitenden RangerInnen sind verschiedenen Fachgebieten zugeordnet.
Von den geplanten vier Bänden des Nationalparkplans ist in Zusammenarbeit mit diversen anderen Institutionen und Vereinen Band 1 "Leitbild und Ziele" bereits fertiggestellt. Er enthält auch den Wegeplan, nach dem sich die verschiedenen Besuchergruppen (Wanderer, Radfahrer, Reiter etc.) des Nationalparks richten sollen.
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