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Aktuelles Mobile Kräuterschule Januar 2012

Niseema Dorothea Broos Kräuterpädagogin®, Reikilehrerin, Beratungen für mehr Lebensqualität
Markusstr. 18, 53949 Dahlem - Fon: 0 2447-9172622, mobil 01577 1341363 oder 02447-6699001

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Aktuelles aus der mobilen Kräuterschule im Januar 2012

Liebe Kräuterfreunde,
ich bedanke mich auf diesem Wege noch einmal für eure Besuche in der Kräuterschule.
Es bereitete mir viel Freude, Euch in unsere heimische Pflanzenwelt zu begleiten und ich freue mich auf die nächsten Wanderungen und Seminare mit Euch.

Dieses Mal findet schon im Januar, Sonntag den 22.01.12 das erste Seminar in Dahlem statt.
„Räucherungen mit heimischen Wildkräutern und Harzen“

Ich wünsche allen meinen Kunden ein gesegnetes Neues Jahr 2012

Der Weltenbaum Ginkgo – Ginkgo biloba
Familie der Ginkgogewächse – Ginkgoaceae

Fotolia_3812685_XS-Ginkgo-© makuba - Fotolia.com

Dieses Mal spreche ich über einen außergewöhnlichen Heil-Baum, der erst im 18. Jhdt. zu uns nach Europa kam. Der Ginkgo stammt ursprünglich aus China. Dieser Baum kann in der Tat bis über 1000 Jahre alt werden. Er ist der einzige Überlebende aus der Zeit des Jura und d. h., er weilt seit über 200 Millionen Jahre hier auf diesem Planeten. So viele Erdenkatastrophen hat er überlebt und noch heute findet man in China ca. 250 Ginkgobäume wild wachsend.

In Japan und China pflanzte man ihn als Tempelbaum und in die Klostergärten. Die chinesischen Mönche wussten um seine Heilwirkung das Gedächtnis bis ins hohe Alter zu erhalten und so kauten sie die Blätter dieses Baumes.

Selbst Goethe ließ sich von dem Ginkgo entzücken und widmete ihm ein Gedicht.

Da diese Bäume resistent gegen Insektenfraß, Bakterien, Viren und Pilzbefall sind, entwickelten sich diese zu beliebten Parkbäumen in unseren Städten. Sie säumen sogar die Alleen in den Straßen unserer Städte. Ginkgobäume haben selbst die Atombombenexplosion in Hiroshima und Nagasaki überlebt und obwohl alle Fauna vernichtet war, rührte sich wieder Leben in ihnen.

Botanisch gehört der Ginkgo zu den Nacktsamern (Samenanlagen sind nicht mit einem Fruchtknoten umschlossen) und er ist somit mit den Nadelgehölzen enger verwandt als mit den Laubgehölzen. Allerdings wirft er im Herbst nachdem sich seine fächerförmig zweigeteilt geformten, langgestielten Blätter von aussen nach innen leuchtend gelb gefärbt haben. Die Früchte haben die Größe von Mirabellen und die Samen sind essbar.

Ginkgogewächse sind zweihäusig, d.h. es gibt einen männlichen und einen weiblichen Baum. Im Frühjahr trägt der Wind die Pollen zu den weiblichen Blüten. Die weibliche Blüte kreiert eine Flüssigkeit damit die Pollen schwimmend die Eizelle erreichen. Dies ist ein Vorgang der Monate in Anspruch nimmt. Beim Ginkgo dauert eben alles sehr lange. Er wird über 40 m hoch. Dieser Baum lehrt uns Geduld zu haben.

Volksheilkundliches
Der Wirkstoff der Blätter wird als alkoholischer Auszug verwendet. Seine Anwendungsgebiete sind die Durchblutungssteigerung und Erweiterung der Gefäße. Durchblutungsstörungen und krampfartige Gefäßschmerzen sind eine Indikation. Die Durchblutung im Hirnbereich lässt vor allen Dingen Menschen im Alter das Erinnerungsvermögen steigern. Ginkgo wirkt auch gegen Ohrensausen, Schwindel und Kopfschmerzen. Zunehmende Erfolge wurden bei der Behandlung von Alzheimererkrankungen verzeichnet. Ginkgo kann ebenfalls bei hyperaktiven Kindern angewandt werden. Diese Pflanze wirkt auch ausgleichend und verringert Stress.

In der chinesischen Medizin finden Blätter und Samen Verwendung.

Kulinarisches
In Japan isst man die gerösteten Samen wie Erdnüsse.

Inhaltsstoffe: Flavonglykoside, Procyanidine, u.a.

Literatur: Natur und Heilen, Wesen und Signatur der Heilpflanzen (Kalbermatten), das große Buch der Heilpflanzen (Pahlow)


Niseema Dorothea Broos
Kräuterpädagogin, Reikilehrerin
Beratungen für mehr Lebensqualität

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Verantwortlich für dieses journalistisch-redaktionell gestaltete Angebot: Niseema Dorothea Broos (Anschrift und Kontaktdaten siehe oben).

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