Aktuelles Mobile Kräuterschule November 2011
Niseema Dorothea Broos Kräuterpädagogin®, Reikilehrerin, Beratungen für mehr Lebensqualität
Markusstr. 18, 53949 Dahlem - Fon: 0 2447-9172622, mobil 01577 1341363 oder 02447-6699001
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Aktuelles aus der mobilen Kräuterschule im Monat November 2011
Liebe Kräuterfreunde,
der Winter hält Einzug, das ist nicht zu leugnen. Die ersten Nachtfröste haben die ganze Blütenpracht in meinem Garten zum Erliegen gebracht, nur noch ein paar Ringelblumen erstrahlen zwischen welkem Laub. Aber auch das hat seine Schönheit.
In der mobilen Kräuterschule biete ich noch am Sonntag den 30. Oktober ein spätherbstliches Tagesseminar an, in dem wir Wildfrüchte und Samen auf verschiedene Art und Weise haltbar machen. Natürlich sind wir auch draußen in der Natur und bereiten aus unseren gesammelten „Werken“ ein feines Menü. Anmeldeschluss ist Sonntag der 23. Oktober 11
Im November am Sonntag den 6. 11. findet eine herbstliche Abenteuer-Ziegenwanderung statt. Mit viel Spaß erkunden wir mit den Ziegendamen Susi und Kuschi die herbstliche Landschaft.
Am Sonntag, den 13. November geht es dann um Räucherkräuter und Harze. Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Da möchten wir es uns gut gehen lassen und die Zeit nutzen, um in sich zukehren. Zur Unterstützung von Meditation, Erholung und Entspannung, Reinigung der Atmosphäre probieren wir verschiedene Räucherungen mit Kräutern und Harzen aus. – ein Tagesworkshop. Anmeldeschluss ist Sonntag der 6. November 11
Mit Musik, Lesungen, Vorträgen über aktuelle Themen und Meditationen finden hier in der Kräuterschule Ende November einmal im Monat ein Kreativitätsabend statt. Am 1. Advent, das ist der 27. November 11 gegen 19.00 Uhr bieten wir weihnachtliche heitere Lieder an.
Viele herbstliche Kräutergrüße von Eurer Kräuterfrau Niseema
Der Eichenbaum
die Stieleiche Quercus robur, die Traubeneiche Quercus petraea
Buchengewächse-Fagaceae
Der Eichbaum war den Germanen heilig. Es war der Baum durch den Donar der Gewitter- und Kriegsgott wirkte. Unter Eichen wurden religiöse Feste gefeiert und Gericht gehalten.
Im Zuge der Christianisierung wurden im 8 Jhdt. sämtliche Eichen gefällt. Es war bei Todesstrafe verboten den alten Göttern zu dienen.
Auch den Kelten war die Eiche heilig. Die Eichenmistel war das heiligste Kraut der Kelten.
Bis zum 18. Jhdt. hielt man unter Eichen Gericht und der Eichbaum wurde zu einem deutschen Wappenzeichen.
Bis zum heutigen Tage schätzt man Möbel aus rustikaler Eiche. Man schätzte das Holz der Eiche, weil es aufgrund seines Gerbstoffgehaltes nicht anfällig gegen Schädlinge ist. Aus diesem Grunde bestehen Fusßböden und Balken in alten Häusern aus Eichholz.
In frühen Zeiten trieben unsere Vorfahren ihre Schweine in die Eichwälder, damit sie die nährstoffreichen Eicheln fressen. Das Eichhörnchen, der Eichelhäher und Eichengallwespe lieben die Eichen, an ihren Namen kann man sie erkennen.
Die Eichengalle diente zur Herstellung von Heilmitteln, Tinte, Farbe und zum Gerben.
Auch die Menschen nutzten die Eicheln als Nahrungsmittel. Nach Beseitigung der Gerbstoffe stellte man daraus ein Mehl her, was mit Weizen und Roggen vermengt zu einem sättigenden Brot verbacken wurde.
Volksheilkundliches
Die Eichenrinde enthält mehr als 20 % Gerbstoffe. Sie wirkt zusammenziehend und entzieht den Bakterien den Nährboden. Aus diesem Grunde nutzt man die Eichenrinde gegen entzündliche Prozesse der Schleimhäute und der Haut. Eine Abkochung aus der Rinde wirken in Bädern, als Tee gegen Halsentzündungen zum Gurgeln und getrunken gegen unspezifischen Durchfall.
Kulinarisches:
Aus Eicheln gewonnen, der Eichelkaffe und mit Kakao vermengt ergibt es ein wunderbares Getränk.
Rezept:
Eichelaufstrich – 250g Eicheln, 4 Teel. Kakao, 12 Feigen, 100g Butter, 50 bis 100 ml Milch, 2 Eßl. Honig, 1 Teel. Zimt, Salz.
Die Eicheln schälen und so lange abkochen, abgießen und wieder abkochen bis das Abkochwasser klar bleibt. Die Eicheln zerkleinern und mit den Zutaten vermengen.
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Mineralstoffe, Bitterstoffe und in den Eicheln noch 70 % Stärke, Zucker, Eiweiß, fettes Öl
Die Traubeneiche Querkus petraea wird bis zu 40 m groß. Sie entwickelt männliche und weibliche Blüten. Ihr Verbreitungsgebiet ist das Mittelgebirge in ganz Europa. Ihre Blätter
sitzen an einem gelblichen Siel und die Eicheln hängen traubig zu mehreren Früchten direkt am Zweig.
Die Stieleiche Querkus robur kann bis zu 50 m hoch wachsen. Sie hat ebenfalls einhäusige Blüten. Ihre Blätter sind kurz gestielt und die Früchte befinden sich an langen Stielen. Ihr Verbreitungsgebiet ist ebenfalls ganz Europa und man findet sie in der Ebene und in Auenwäldern. Sie ist die Eiche, die das Holz für den Schiffsbau lieferte.
Verantwortlich für dieses journalistisch-redaktionell gestaltete Angebot: Niseema Dorothea Broos (Anschrift und Kontaktdaten siehe oben).
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