Aktuelles Mobile Kräuterschule September 2011
Niseema Dorothea Broos Kräuterpädagogin®, Reikilehrerin orig. Usui -
Markusstr. 18, 53949 Dahlem - Fon: 0 2447-9172622, mobil 01577 1341363 oder 02447-6699001
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Aktuelles aus der mobilen Kräuterschule im Monat September 2011
Liebe Kräuterfreunde,
nach einer kleinen Umzugspause melde ich mich wieder.
Die Kräuterschule hat dann in diesem Jahr gleich zweimal ihren Standort gewechselt.
Dieses Mal hieß es Abschied nehmen von Nettersheim. Ich bin also in Dahlem gelandet, fast im oberen Kylltal. Es ist die gleiche Bahnstrecke wie bisher, eben nur drei Stationen weiter für den gleichen Bahnpreis.
Das Schöne ist, dass ich jetzt ein großes Haus gefunden habe mit einem herrlichen Garten und einem Hühnerhaus mit Wiese.
Hier biete ich noch in dieser Saison ab Ende September wieder Seminare an. Alle Kräuterwanderungen laufen wie gewohnt weiter, teilweise noch in Nettersheim oder eben hier in der neuen Umgebung, die auch sehr abwechslungsreich und wunderschön ist. Die nächste Möglichkeit mit der mobilen Kräuterschule unterwegs
zu sein ist am
Samstag, den 10.9.11: Pflanzen sprechen zu uns – ein Wildkräuterspaziergang.
Heute möchte ich über eine sehr vertrautes Wildgehölz berichten und deren Früchte, nämlich über die
Heckenrose oder Hundsrose (rosa canina) und ihren Hagebutten.
Man findet diese Rosenbüsche an Wegrändern, am Waldesrand in sonnigen Lagen. Dieses Wildgehölz wird bis zu drei Meter hoch. Im Juni kleidet sich der Rosenstrauch in ein rosarotes Blumenkleid und ab September leuchten ihre Früchte im schönsten Korallenrot.
Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.
Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein ?
Das Männlein dort auf einem Bein
mit seinem roten Mäntelein
und seinem schwarzen Käppelein
kann nur die Hagebutte sein !
Text Hoffmann von Fallersleben im Dezember 1843
Volksheilkundliches
Verwendung finden die Samen und die Schalen der Hagebutten.
In der Volksheilkunde wird die Hagebutte als Tee zur Vorbeugung und Behandlung von
Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten eingesetzt. Der hohe Gehalt des Vitamin C ist dabei entscheidend.
Das Samenöl wird äusserlich zur Behandlung gegen Narben und gegen Faltenbildung der Haut
genutzt.
In der Volksheilkunde dienen Hagenbuttenkerne als Tee (Kernlestee) gegen Steinleiden, Harnwegserkrankungen und rheumatische Beschwerden. Ausserdem stärken sie die Leber.
Die harntreibende, blutzuckersenkende und antioxidative Wirkungen der Hagebutten wurden mittlerweile wissenschaftlich bestätigt.
Kulinarisches.
Aus Hagebutten können so manche Köstlichkeiten gezaubert werden. Wie das bekannte Hagebuttenmus oder wie wäre es mit einer Spaghettisosse aus Hagebuttenmus mit Knoblauch und Dost gewürzt. Dazu befreit man die Früchte von den Kernen. Die Kerne wie gesagt ergeben getrocknet einen wunderbaren Heiltee, der nach Vanille schmeckt.
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Pektin, Gerbstoffe, Zitronen- und Apfelsäure, Karotin und Vanillin in den Kernen.
Niseema Dorothee Broos, Kräuterfrau und Kräuterpädagogin®, Reikilehrerin
Verantwortlich für dieses journalistisch-redaktionell gestaltete Angebot: Niseema Dorothea Broos (Anschrift und Kontaktdaten siehe oben).
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