Aktuelles Mobile Kräuterschule Weihnachten
Niseema Dorothea Broos Kräuterpädagogin®, Reikilehrerin, Beratungen für mehr Lebensqualität
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Aktuelles aus der mobilen Kräuterschule Weihnachten 2011
Liebe Kräuterfreunde,
es besteht jetzt noch die Gelegenheit Geschenkgutscheine zu erwerben, um Euren Lieben ein außergewöhnliches herzliches Weihnachtsgeschenk zu übergeben. Diese haben eine Gültigkeit von einem Jahr, so dass Eure Beschenkten sich in Ruhe das passende Kräuterseminar oder eine Kräuterwanderung aussuchen können.
Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und ein segensreiches neues Jahr 2012
Heute möchte ich über unseren Lichterbaum die Fichte sprechen
© wildman - Fotolia.com
Die gewöhnliche Fichte – Picea abies
Familie der Kieferngewächse – Pinaceae
Unsere heimische Fichte war einst der Mutterbaum und Geburtsbaum der Germanen. Neben der Birke ist sie noch heute im alpinen Raum der Maibaum.
Zur Wintersonnenwende verehrte man sie als den Lichtbaum der Großen Mutter, welche das Sonnenkind gebar.
Bis zum heutigen Tage haben diese Traditionen überlebt, in einem christlichen Kleid wohl. Und noch heute steht unser geliebter Weihnachtslichterbaum mit einer Krippe unter ihm in unseren Wohnzimmern. Heute feiern wir die Geburt des kleinen Jesus, dem Christus-Kind, das das göttliche Licht in die Welt trägt.
Die Fichte ist ein immergrüner 30 bis 50 m hoher Nadelbaum. Sie steht gerne auf lockeren feuchten, tiefgründigen und torfig sandigem Boden. Sie ist der Baum des Nordens und liebt die feuchte kalte bis winterkalte Luft. Sie wächst in Mitteleuropa bis Ostasien in Höhen von 800 m bis 1550 m. Die Fichten sind mit 100 Jahren ausgewachsen. Sie werden 200 bis 600 Jahre alt.
Seit dem 18. Jhdt. wurde sie das wichtigste Waldgehölz, um der Holzwirtschaft zu dienen und man baute sie auch in den Niederungen an. Doch die Standorte in Reinbeständen und niedrigen Lagen zogen viele Schädlinge an. Heute werden sie wieder in Mischkulturen angebaut.
Seit langen Zeiten schon ist der Fichtenbaum bis in die Gegenwart hinein das Gehölz der Geigen. Noch heute steigen die Geigenbauer in den Alpenländern hinauf, um nach gutklingenden alten Fichten Ausschau zu halten.
Volksheilkundliches
Die Fichte ist ein Heilbaum. Ihr Harz, das Terpentin ist Bestandteil verschiedener Salben gegen Rheuma, Hexenschuss und Erkältungen der oberen Luftwege.
Erinnern wir uns doch auch an das stärkende und ausgleichende Fichtenbad.
Der sogenannte Fichtenhonig wirkt gut gegen Husten.
Nicht zu vergessen sind die Räucherungen des Fichtenharzes. Es ist der lichtbringende und der heilende Aspekt; der beim Verräuchern des Harzes wirkt. Die Fichte bringt alte innere Wunden zum Vorschein, um sie heilen zu helfen. Sie reinigt die Aura, unterstützt die Konzentration und klärt die Atmosphäre. Sie befreit das Herz von all den Sorgen und wirkt entspannend.
Kulinarisches:
Der Fichtenhonig
Im Mai können die unteren Fichtenspitzen des Baumes geerntet werden. Dazu füllt man diese in ein Glas mit Wasser, so dass alles bedeckt ist. Man stellt die Flüssigkeit ein paar Tage in die Sonne und lässt sie dann auf dem Herd köcheln. Nach ca. 20 Min die Flüssigkeit abseihen, nun das Ganze mit dem Saft einer Zitrone und dem Zucker eindicken. Auf 1 Liter Wasser nimmt man 1kg Zucker.
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Harze und ätherische Öle
Niseema Dorothea Broos
Kräuterpädagogin, Reikilehrerin
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